Erbschein beantragen
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Alte Briefe im Nachlass gefunden?
Viele Briefe und Urkunden aus Großelternzeit sind in Sütterlin geschrieben. Wir machen sie wieder lesbar.
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Was ist ein Erbschein?
Der Erbschein ist eine Urkunde des Nachlassgerichts. Er zeigt, wer Erbe ist und zu welchem Anteil. Banken, Versicherungen und das Grundbuchamt verlangen ihn oft, bevor sie Konten freigeben oder Immobilien umschreiben.
Häufige Fragen
Wo beantrage ich einen Erbschein?+
Beim Nachlassgericht, das ist das Amtsgericht am letzten Wohnsitz der verstorbenen Person, oder bei einem Notar. Der Notar leitet den Antrag an das Gericht weiter.
Brauche ich immer einen Erbschein?+
Nein. Gibt es ein notarielles Testament oder einen Erbvertrag, reichen Banken und dem Grundbuchamt meist dieses Dokument und das Eröffnungsprotokoll. Manche Banken akzeptieren auch eine Vollmacht über den Tod hinaus.
Was kostet ein Erbschein?+
Die Gebühr richtet sich nach dem Wert des Nachlasses nach Abzug der Schulden. Je höher der Wert, desto höher die Gebühr. Dazu kommt die Gebühr für die eidesstattliche Versicherung.
Wie lange dauert es?+
Je nach Gericht und Fall wenige Wochen bis mehrere Monate. Vollständige Unterlagen beschleunigen das Verfahren.